Aktivitäten & Termine

Bericht vom Krippenstammtisch am Samstag 01. September 2018 um 14.00 Uhr

Wir trafen uns an der neuerbauten Rumänisch-orthodoxen Kirche in Traunreut. Die traditionell errichtete Holzkirche wurde heuer am Christi-Himmelfahrtstag feierlich geweiht und trägt den Namen „Rumänisch-Orthodoxe Kirche zur Ehre der Heiligen Drei Hierarchen“.

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Über 30 Vereinsmitglieder und Gäste aus dem Landkreis Traunstein folgten unserem Krippenstammtisch nach Traunreut zur Besichtigung der im Mai 2018 geweihten Kirche der rumänisch-orthodoxen Gemeinde in der Siebenbürgenerstrasse 2.

Pfarrer Constantin Bartok begrüßte uns vor der Kirche und erzählte über die Planungen und die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Traunreut um die Kirche in einer Bauzeit von ca. 2 Jahren zu Bauen. Der Platz der Holzkirche liegt dort, wo Wohnblocks aufhören und die Einfamilienhäuser beginnen, direkt neben einem Spielplatz. Eigentlich sollte hier mal ein katholischer Kindergarten entstehen, aber diese Planungen wurden eingestellt und für die ca. 1500 Gemeindemitglieder entstand eine Kirche ganz aus Tannenholz. Die  rumänischen Zimmerer setzten die Balken mit Schwalbenschwanzverbindungen zusammen, ganz ohne Metall bis hinauf zum 25 Meter hohen Turm, wo das Bauamt dann doch Stahlteile verlangt hat.

Der Kirchenbau folgt transsilvanischem Vorbild: Das Holz, Tanne und Eiche, wurde eigens aus Siebenbürgen angeliefert und dort auch bereits zu Recht geschnitten und mit kunstvollen Schnitzereien versehen. Neben Bonn und München steht mit Traunreut erst die dritte rumänisch-orthodoxe Kirche in Deutschland. 

Zu den Besonderheiten der Kirche gehören die Ikonostase, eine mit Ikonen und Schnitzereien verzierte Trennwand zwischen Alter- und Kirchenraum - sie gehört zur Tradition der Ostkirchen. Ein großes Deckengemälde mit dem Motiv von Christus als Weltenherrscher und Heiligen-Ikonen des Kirchenmalers Marian Nan an den Wänden schmücken den Innenraum. Auf einer Ikone ist die katholische Selige Irmengard vom Chiemsee gemalt; die im Jahr 866 gestorben ist; also weit vor der Kirchenspaltung 1054, und nach dem Empfinden von Pfarrer Bartok deswegen gut in einer orthodoxen Kirche abgebildet sein darf. Die selige Irmengard steht für Heimat und soll die jetzige Generation an die rumänische Heimat erinnern.

Dank gilt Herrn Pfarrer Constantin Bartok, der unserer Gruppe ausführlich alles Wissenswertes über dieses Kirchenjuwel das als „Brücke von den Alpen bis zu den Karpaten“ steht erklärte.

03.09.2018 Text und Bilder Heinz W. Göppelhuber

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Rumänisch Orthodoxe Kirche Traunreut

Termine und Öffnungstage Sakrales Museum





Termine - Ausstellungen 2018 / 2019 in den Ortsvereinen

Hier folgen Sie zu Übersicht der

 Ausstellungstermine der Ortsvereine

im Landesverband der Bayerischen Krippenfreunde.

Maiandacht am 06.05.2018 in Feichten an der Alz

Unsere diesjährige Maiandacht durften wir mit der KSK und den Fahnenabordnungen der Ortsvereine an der Mariensäule in Feichten an der Alz mitfeiern.

6 Vereinsmitglieder nahmen daran teil und Pfarrer Michael Witti erklärte uns Wissenswertes über die Geschichte der Wallfahrtskirche "Maria Himmelfahrt" in Feichten, die am 27. April 1518; also vor 500 Jahren vom Bischof Berthold vom Chiemsee geweiht wurde.

Gemeinsam beteten wir mit vielen ortsansässigen Gläubigen und sangen begleitet von der Musik bekannte Marienlieder. Nach dem Musikstück "Der gute Kamerad" und 3 Salutschüssen der KSK sangen wir gemeinsam die Bayernhymne.

Im Anschluss erklärte uns Anneliese Ertl die genauen Details der Wallfahrtskirche.

Herzlichen Dank an Pfarrer Michael Witti, dass wir bei dieser Maiandacht dabei sein durften.

08.05.2018 Text und Bilder Heinz W. Göppelhuber

Bilder Pfarr - und Wallfahrtskirche Feichten an der Alz 06.05.2018

Bericht über die Jahreshauptversammlung

Am Samstag den 05.05.2018 folgen 20 Vereinsmitglieder der Einladung zur Jahreshauptversammlung im Studienseminar St. Michael in Traunstein. Diesmal standen turnusgemäß nach 4 Jahren wieder Neuwahlen der gesamten Vorstandschaft an, wobei es einige Überraschungen gab.

Zu meinem Bedauern traten kurzfristig Frau Rosi Bauer aus Siegsdorf und Frau Hildegard Huber aus Palling nicht mehr zur Wahl an. Herzlichen Dank an dieser Stelle nochmals an Rosi und Hildegard für Ihren unermüdlichen Einsatz im Verein und weiterhin alles Gute.

Mein Dank gilt aber auch Herrn Bürgermeister Konrad Schupfner aus Tittmoning und Herrn Jürgen Herold aus Bad Aibling für die Durchführung der Neuwahlen, die folgendes Ergebnis brachten:

1. Vorsitzender Heinz W. Göppelhuber

2. Vorsitzender Josef Obermayer

Schriftführerin Evi Forster

Kassiererin Barbara Herzinger

Beisitzerin Elfriede Göppelhuber

Beisitzer Dr. Michael Elsen

Kassenprüferinnen Helga Gruber und Mathilde Stadler

Allen gewählten herzlichen Dank für ihr Engagement und für die zukünftige Zeit viel Entschlossenheit um mit verkleinerter Vorstandschaft den Verein in eine sichere Zukunft zu führen.

08.05.2018 Heinz W. Göppelhuber

Krippenstammtisch mit Führung in der Klosterkirche Altenhohenau am Inn

Ziel des Frühjahrsstammtisches war heute am Samstag 14.04.2018 die ehemalige Dominikanerinnen Klosterkirche St. Peter und Paul in ALTENHOHENAU am Inn bei Griesstätt.

13 Vereinsmitglieder trafen sich heute Nachmittag zu einer Führung in der Klosterkirche von Altenhohenau. Frau Süß vom Freundeskreis "Klosterkirche Altenhohenau" führte uns in der Kirche und erklärte uns zuerst die Gründungs - und Baugeschichte. Graf Konrad von Wasserburg hat 1235; als Ersatz für sein nicht erfülltes Kreuzzugsversprechen; das erste Dominikanerinnenkloster in Südbayern gestiftet.  

Glücklicherweise hat die Klosterkirche die Säkularisation mit oft unsinnigen Zerstörungen schadlos überstanden.

Im Jahr 2014 verließen die letzten 4 Schwestern das Kloster, um in das Mutterhaus der Kongregation nach Kalifornien umzuziehen. Gott sei Dank, wurde die Kirche vom Ordinariat der Erzdiözese München - und Freising als Filialkirche des Pfarrverbandes Rott - Ramerberg - Griesstätt gekauft und kann hoffentlich noch viele Jahre erhalten werden.

Bei der Führung wurde uns auch das Columba - Jesulein gezeigt. Eine gotische geschnitzte Figur aus dem 15. Jhd. das von der Dominikanerin Columba Weigl in ihrer Zelle verehrt wurde. Die Figur wird der Herstellung des "Meister von Seeon" (um 1430) zugeschrieben und war auch schon auf einer Ausstellung im Diözesanmuseum in Freising ausgestellt.

Großer Dank gilt Frau Süß vom Freundeskreis Klosterkirche Altenhohenau e.V. für die hervorragende Betreuung unserer Gruppe und den vielen wichtigen Zahlen in der langjährigen Geschichte dieser Kirche als Zeugnis unseres Glaubens. 

16.04.2018 Text und Bilder Heinz W. Göppelhuber

Bilder aus Altenhohenau

Winterfahrt 13. Januar 2018

Die Fahrt führte uns nach Kiefersfelden zur Künstlerkrippe von Professor Emil Hipp und anschließend zur"Kieferer Krippe". Am Nachmittag besuchten wir das Kloster Reisach in Niederaudorf.

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Ziel unserer „Winterfahrt“ war am Samstag den 13. Januar 2018 Kiefersfelden im Inntal mit der schönen Künstlerkrippe von Professor Emil Hipp; aufgebaut in der Pfarrkirche Heilig Kreuz; und die "Kieferer Krippe" in der alten Pfarrkirche am Bergfriedhof von Kiefersfelden.

Irmgard Kurz; die Vorsitzende des Fördervereins der „Kieferer Krippe“ empfing unser Gruppe mit fast 30 Personen an der Krippe von Professor Emil Hipp. Der Mesner Christian Lang erklärte uns die Heilig Kreuz Kirche und die bekannte Makonde – Krippe die unter der Kanzel steht.

Makonde - Krippe in der Hl Kreuz Kirche in Kiefersfelden

Nach einem kurzen Fußmarsch kamen wir an der alten Pfarrkirche am Bergfriedhof an. Irmgard Kurz und Sepp Horn erklärten uns jetzt den Aufbau und die Geschichte der „Kieferer Krippe“. Die Wurzellandschaft wird jedes Jahr anderes aufgebaut, so kann der Gang der Hirten oder der Zug der Hl. Drei Könige jedes Mal anders in Szene gesetzt werden. Wir haben viel Interessantes über die aktiven Krippenbauer und Schnitzer aus Kiefersfelden erfahren.

Nach dem hervorragenden Mittagessen im Gasthaus zur Post in Kiefersfelden, ging unsere Fahrt weiter zum Kloster Reisach in Niederaudorf. Dort empfing uns  P. Slawek Chudzik OCD zu einer Kirchenführung. Durch seine hervorragenden und eingehenden Erklärungen der Kirche und der Entstehung des Karmeliten Ordens („Brüder unserer lieben Frau vom Berg Karmel“) erfuhren wir sehr viel Neues. Unsere Gruppe wurde auch in die Einmalige Bibliothek geführt, es ist die einzige fast vollständig erhaltene barocke Mendikanten-Bibliothek. Derzeit stehen ca. 20000 Schriften in den Regalen.

Auf dem Weg zum Refektorium besichtigten wir noch eine Vielzahl der Krippen unseres Vereinsmitglieds Winfried Schuster.

Dieser wunderbare Tag mit vielen Interessanten Eindrücken endete im Gasthaus Keindl in Niederaudorf. Herr Hausladen vom gleichnamigen Busunternehmen brachte uns wieder wohlbehalten in unsere Heimatorte zurück.

Mein aufrichtiger Dank für diesen Tag geht an Irmgard Kurz und Sepp Horn aus Kiefersfelden P. Slawek Chudzik OCD und Winfried Schuster aus Niederaudorf.

13.01.2018 Text und Bilder Heinz W. Göppelhuber

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Kieferer Krippe und Kloster Reisach

Krippenausstellung in Grassau feierlich eröffnet.

Krippenausstellung im Heftersaal in Grassau vom 15. bis 17. Dezember 2017

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Gestern Abend um 18.00 Uhr wurde die Krippenausstellung im Heftersaal durch Frau Caroline Zeisberger, Herrn Bürgermeister Rudi Jantke und Herrn Geistlichen Rat Monsignore Konrad Kronast feierlich eröffnet. Musikalisch wurde die Feier von der Knopf - Soatn - Blech Blosn hervorragend begleitet.

Die Öffnungstage sind Freitag 15.12.2017, Samstag 16.12.2017 und  Sonntag 17.12.2017 im Heftersaal in Grassau. Die Öffnungszeiten sind am Freitag von 18.00 bis 21.00 Uhr, Samstag von 15.00 – 21.00 Uhr und am Sonntag von 13.00 – 19.00 Uhr.

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Ehrung für Klaus Zeisberger beim Krippenstammtisch beim "Grassauer Advent" am Samstag 16.12.2017

Fröhliches Marktreiben um den Hefterstadl in Grassau, Krippenausstellung im Heftersaal.

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Beim heutigen Krippenstammtisch wurde der Krippenbaumeister Klaus Zeisberger für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verein für Krippen und religiöse Volkskunst Inn - Salzach geehrt. Rund 15 Vereinsmitglieder sind nach Grassau gekommen und gemeinsam konnten wir 2 Stunden weihnachtlicher Stimmung genießen. Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag mit der Mietenkamer Stubnmusi und der Quersaitenmusi.

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Bildergalerie aus dem Heftersaal in Grassau am 16. + 17.12.2017



Bericht über unsere Teilnahme an der Internationalen Krippenwallfahrt im Salzburger Land am Samstag 23. September 2017 in Grödig am Fuße des Untersbergs

Zu einer an Kultur und Natur reichen und beliebten Region führte uns die Alpenländische Krippenwallfahrt am 23. September 2017. Mit 12 Vereinsmitgliedern fuhren wir nach Grödig am Fuße des sagenumwobenen Untersbergs  und folgten der Einladung des Landeskrippenverbandes Salzburg. Kurz vor Beginn des Gottesdienstes; am Vorplatz der schönen Wallfahrtskirche St. Leonhard; trafen Krippenfreunde aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein.

Wallfahrtskirche St. Leonhard, Grödig

Nach dem Gottesdienst konnten in der Wallfahrtskirche die bekannte Xandi Schläffer Krippe, die Ölbergkrippe und das St. Leonharder Kindl besichtigt werden. In den Hütten des Weihnachtsmarktes am Vorplatz waren ebenfalls Krippendarstellungen der Ortsgruppe und des Salzburgischen Landesverbandes ausgestellt.

Einige Bauteile des vielbesuchten Gotteshauses, dem Patron der Tiere gewidmet, reichen noch auf die Romanik zurück. Harmonisch verbinden sich das Langhaus mit dem Triumphbogen und Chorraum aus der Gotik. Im Inneren kann man auch zahlreiche Votivbilder entdecken. 1644 wurde der markante viergeschossige Westturm errichtet und später mit einer Doppelzwiebel geschmückt.

Die Kanzel ist eine prächtige Arbeit im Berchtesgadener Stil des Christof Datz (1692), die Statuetten der Kirchenväter Augustinus, Hieronymus, Ambrosius und Gregor, erweitert um den Hl. Bonaventura stammen von Andreas Stangassinger unter Mitarbeit von Bartholomäus Pertiller.

Die Xandi Schläffer Krippe ist eine der bekanntesten von ca. nur 30 Großkrippen die um das Jahr 1945 endstanden ist. Die Krippe zeichnet sich besonders durch die besondere Qualität und Anzahl der Figuren aus und wurde erst vor einigen Jahren restauriert und mit einem Hintergrund vom bekannten Maler und Krippenbauer Bertl Beran versehen.

Für die Ölbergkrippe konnte Rosi Bauer Figuren aus dem 19. Jhd. die aus Ihrer Sammlung des Klosters der barherzigen Schwestern in Adelholzen stammen zur Verfügung stellen.

Das St. Leonharder Kindl stammt ursprünglich aus Neapel und dürfte um 1760 entstanden sein. Durch das großzügige Engagement von Rosi Bauer aus Siegsdorf konnte das aus Blei bestehende Kindl aufwendigst restauriert und neu ausgestattet werden.

[Auszüge aus der Informationsbroschüre der Gemeinde Grödig]

Kirche St. Johannes, Johannishögl

Nach dem Mittagessen im Gasthaus Simmerlwirt verließen wir Grödig und machten noch eine Kaffeepause auf dem Johannishögl bei Piding. Von hier hatten wir bei sonnigem Herbstwetter einen herrlichen Blick auf Salzburg. Gestärkt und reich an Eindrücken eines wunderschönen Tages im Salzburger Land, brachte uns unser Busfahrer Herr Heinrich Hausladen wieder zurück in unsere Heimatorte Traunstein und Rosenheim.

26.09.2017 Text und Bilder Heinz W. Göppelhuber

Wallfahrt Grödig 23.09.2017

Krippenstammtisch bei Wally Nitzinger in Piding

Am Samstag den 15.07.2017 trafen sich 9 Vereinsmitglieder auf Einladung unseres Mitgliedes Wally Nitzinger, Carmen und Peter Freimanner in Piding im Alten Pfarrhof am Petersplatz 2 im 1. Stock der Touristinformation. Das "Lebenswerk" von Wally hat hier eine endgültige Heimat gefunden. Über 220 selbst geformte Figuren und Tiere können aufgebaut werden. 

Wally erklärte uns wie es zu Ihrem "Lebenswerk" kam:

"Ich habe Anfang der70er – Jahre mit dem Krippenbasteln begonnen. Dann – nach dem Tod meines Mannes im Jahr 1976 – musste ich etliche Jahre aussetzen, bis ich mich wieder meinem Ausgleich, dem Krippenbauen widmen konnte.

Von Jahr zu Jahr wuchs meine Krippe beständig an, bis zuletzt ca. 220 Figuren, rund 60 Vögel und eine große Anzahl an heimischen Wildtieren, wie Gams, Hirsch und Steinbock dort Platz fanden."

Ebenfalls alle Figuren der orientalischen Krippe die neben der Großen heimatlichen Krippen steht hat Wally selbst hergestellt, bemalt und eingekleidet. Die Bauten wurden von Peter Freimanner und Franz Braun in handwerklicher Arbeit exzellent ausgearbeitet. Wolfgang Denk baute im Palast filigrane Fenster, den Hintergrund gestaltete auch hier Fritz Scheerer.

Nach der Besichtigung der Krippe durften wir noch Kaffee und Kuchen bei Familie Freimanner genießen. Ein herzliches Vergelt`s Gott dafür. 

Danke an Wally Nitzinger, Carmen und Peter Freimanner für das Öffnen dieses kleinen Schatzkästchens mitten in Piding direkt neben der Kirche.

17.07.2017 Text und Bilder Heinz W. Göppelhuber

Wally Nitzinger Piding 15.07.2017

Bericht über unsere Maiandacht am 05.05.2017 in Maria Eck

„Mit Maria auf dem Weg – mitten im Leben“ ist der Leitgedanke der Feierlichkeiten  anlässlich des diesjährigen Jubiläums „100 Jahre Patrona Bavarie" die Schutzfrau Bayerns.

Bis in das Jahr 1598 muss man zurück, will man erfahren wie die Mutter Gottes zu diesem Titel gekommen ist. Herzog Maximilian begann seine Regierung mit einer Wallfahrt zur Heiligen Jungfrau nach Altötting und opferte ihr seinen Dienst für alle Lebenszeiten.

Maximilian ernennt unter seiner Regentschaft Maria zur " Patrona Boiariae" und lässt 1616 an seiner Residenz eine großartig gestaltete Bronzeskulptur anbringen. 1638 wurde auf dem Münchner Marienplatz die Mariensäule errichtet, als Dank für die Errettung von München und Landshut von den Kriegswirren. 1916 bestätigte Papst Benedikt XV das Fest Patrona Bavaria als einen kirchlichen Feiertag.

Bruder  Franz – Maria Endres vom Kloster Maria Eck begrüßte am Freitag den 05.05.2017 zahlreiche Besucher und Vereinsmitglieder in der Wallfahrtskirche.

In einer kurzen Ansprache betonte Bruder Franz – Maria Endres wie wichtig es auch heute noch ist; Ja zu sagen und seinen Weg; so wie ihn auch die Mutter Gottes gegangen ist einzuschlagen und offen und vertrauensvoll umzusetzen. „Wo Maria ist, ist Christus. Maria ist der menschliche Weg hin zu Christus.“

Gemeinsam wurden vom Priester im Wechsel mit der Gemeinde Fürbitten und Lobpreisungen gesprochen.

Musikalisch  wurde die Mai-Andacht begleitet von der Buchleit´n Musi aus Traunwalchen und einem Organist begleitet. Die Buchleit´n Musi spielte mit Feingefühl traditionelle Volksmusik.

Der Abschluss dieses stimmungsvollen Maienabends war dann noch eine gemütliche Einkehr im Kloster Gasthof Maria Eck, wo wir einen schönen Sonnenuntergang über dem Chiemsee bestaunen konnten. Bei angeregten Gesprächen fand dieser Abend vor der Kulisse unserer Heimatlichen Landschaft einen stimmungsvollen Abschluss.

07.05.2017 Text und Bilder Heinz W. Göppelhuber

Maiandacht_Maria Eck_05.05.2017

Fahrt nach Berchtesgaden zum „Haus der Berge“ und Maria Gern

Fahrt nach Berchtesgaden zum „Haus der Berge“

und Maria Gern am Freitag, 28. April 2017

Unser ehemaliger Verbandspräsident; und unser Ehrenmitglied Monsignore Dr. Thomas Frauenlob lud ein, um uns Sehenswürdigkeiten in seinem Pfarrverband „Stiftsland Berchtesgaden“ zu besichtigen.

Das Ziel unserer Frühjahrsfahrt 2017 war die Gemeinde Berchtesgaden; im Landkreis Berchtesgadener Land im äußersten Südosten des bayerischen Regierungsbezirks Oberbayern. Sie gehört zusammen mit den anderen Gemeinden des Landkreises Berchtesgadener Land zum Vorfeld des Nationalparks Berchtesgaden und ist dessen Verwaltungssitz. Seit Juni 2010 zum Biosphärenreservat Berchtesgadener Land erweitert, bezieht es jetzt den ganzen Landkreis ein.

Um 10.30 Uhr hatten wir eine Führung im „Haus der Berge“.  Im 2013 eröffneten Haus der Berge, einem Informations- und Bildungszentrum des Nationalparks Berchtesgaden, steht neben Sonder- und Wechselausstellungen die rund 900 m² beanspruchende Ausstellung „Vertikale Wildnis“ im Mittelpunkt, in der auf einer stetig ansteigenden Wanderung durch die Lebensräume Wasser, Wald, Alm und Fels die Besucher die gesamte Bandbreite des Lebens im Nationalpark Berchtesgaden kennenlernen. Nach der einstündigen Führung, hatten wir noch Zeit um dieses interessante Haus zu erkundigen. Leider hatten wir diesmal kein Glück mit dem Wetter und der berühmte Blick auf den Watzmann war im starken Schneefall nicht möglich.

Zur Fahrt zum Mittagessen im Gasthaus Dürrlehen im Ortsteil Maria Gern hat unsere Busfahrer Uli Knauer sogar die Schneeketten aufgezogen, damit unsere Reisegesellschaft mit dem Bus wohlbehalten ankam.

Monsignore Dr. Thomas Frauenlob

Nach dem Mittagessen, machten wir uns auf den Weg zur Kirche Maria Gern, um dort mit Monsignore Dr. Thomas Frauenlob eine kurze Marienandacht abzuhalten. Unsere Vereinsmitglied Geistlicher Rat Pfarrer Josef Stigloher begleitete unsere Gesänge auf der Orgel. Monsignore Dr. Thomas Frauenlob erklärte uns noch die Geschichte der Kirche und deren Bedeutung im Tal.

Maria Gern, malerischer Werbeträger in einer prächtigen Landschaft, weltweit genutztes Fotomotiv. Wir heutigen Menschen fragen: Wie kommt eine so prachtvolle Kirche in das abgelegene Längstal am Fuße des sagenumwobenen Untersberges? Was machte die Gern zum Wallfahrtsort? Maria Gern und sein Gnadenbild werden in ihrer Zeit und in ihrem Raum konkretisiert und gedeutet. Die Gern ist ein markanter Teil einer geistlichen Landschaft im einst gefürsteten Augustiner – Chorherrenstift Berchtesgaden.

Es sind keine strömenden Massen wie in Rom oder Santiago de Compostella. Es gibt auch keine sich in kurzem Takt abwechselnde betende und singende Gruppen, die sich gleich Perlen einer Kette aneinanderreihen wie in Fatima oder in Jerusalem. Das kleine Kirchlein, das wie ein Pförtner auf einem Fels stehend den Eingang in die Gern bewacht, verbreitet die wohltuende beschauliche Atmosphäre einer durchbeteten Dorfkirche. Das milde Licht der Opferkerzen verbreitet und vermittelt eine Vertrautheit, die jeden Besucher zuinnerst berührt und unmittelbar einen Raum der Ruhe und Beheimatung öffnet.

Doch Maria Gern ist mehr: Die zahlreichen Votivtafeln sind beredte Zeugen, dass dieses liebenswerte Barockkirchlein, eingebettet in eine unvergleichliche Landschaft, ein Heiligtum und beliebtes Ziel frommer Pilger ist. Maria Gern ist eine Wallfahrtskirche. Wallfahrt hat die Sprachwurzel „wallen“, deren Bedeutungsfeld von „den Stab nehmen“, „reisen“, „pilgern“, „im Ausland leben“ bis „feierlich schreiten“ reicht.

Die Fresken in der Kirche widmen sich in der Art einer „Biblia pauperum“ dem Leben Mariens. Bleibt noch der Blick zur Orgelempore mit den beiden Aposteln Matthäus (Engel) und Markus (Löwe) von Christof Lehrl, die ursprünglich sicher mit Johannes und Lukas im Mittelfeld ergänzt wurden. Heute ist dafür die Patronin der Musik, die hl. Cäcilie dargestellt, ein „Freskenrest“ aus der Renovierung von 1867 von Sebastian Forster.

Seit Jahrhunderten ziehen Menschen betend und singend hinauf in die Gern als Pilger, Wallfahrer und Bitter. Bewohner der Gnotschaft (=Verwaltungsbezirk in der Fürstpropstei), Pilgergruppen oder einsame Wanderer kehren dort ein, um in ihren Anliegen zu bitten oder für erfahrene Wohltaten zu danken. Das Kirchlein in seiner noblen Pracht und kunstvollen Ausstattung ist dabei die wertvolle Hülle für das Gnadenbild der Mutter Gottes mit dem Jesusknaben „Maria in der Gern“. Seit 350 Jahren gibt es diese Madonna, geschaffen von dem heimischen Bildhauer Wolfgang Hueber und 1666 in die Gern gebracht. Getragen wird das Gnadenbild von zwei Engeln, umgeben von einer Strahlenglorie und einem Reigen von Engelsköpfen. Unter dem Bildrahmen ist zu lesen:

„Wer zu mir kombet in die Gern,

dem will ich seine bitt erhörn

ein Muetter ich mich zeigen will

der Zeichen sucht, hier find er vill“

Text entnommen aus der Festschrift „Maria Gern Gnadenbild 1666 – 2016“

Johannes Schöbinger, Kreisheimatpfleger; Prälat Dr.Walter Brugger, Freising,

 Monsignore Dr. Thomas Frauenlob; Berchtesgaden.

Es gibt nicht allzu viele Stätten, in denen sich die Schönheit der Landschaft, die Aussage der Kunst und der durch sie verkündete Glaube in einer solchen Harmonie vereinen, wie in Maria Gern.

Zur Kaffeepause und Jausen kehrte unsere Busgruppe nochmals im Gasthof Dürrlehen ein. Mit vielen Eindrücken aus dem Haus der Berge und der Kirche Maria Gern ging es wieder zurück in unsere Heimatorte, wo wir alle Dank der Firma Hausladen wohlbehalten ankamen.

29.04.2017 Text und Bilder Heinz W. Göppelhuber

Haus der Berge 15.10.16 / 28.04.17

Maria Gern 15.10.16 / 28.04.17

Herausragende Ehrung für Georg Beilhack aus Reit im Winkl

Jetzt wurde einem Krippenvereinsmitglied eine großartige Ehre zu teil.

Unser Mitglied, langjähriger Organisator unserer Ausstellungen und Kursleiter an Schulen im Chiemgau, Herr Georg Beilhack aus Reit im Winkl wurde mit dem “Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern“ bedacht. Er durfte in diesen Tagen die Urkunde durch Herrn Landrat Siegfried Walch in Traunstein mit weiteren 5 ehrenamtlich Tätigen in Empfang nehmen.

Georg Beilhack war nicht nur von 1977 bis 2001 Mesner der katholischen Pfarrkirche St. Pankratius. Aus privater Initiative eröffnete er vor 25 Jahren auf dem Kirchenspeicher der Pfarrkirche das rund 200 Quadratmeter große sakrale Museum. Herzstück ist das "Heilige Grab".

Wir gratulieren unserem Mitglied Georg Beilhack herzlich für diese besondere Ehrung und wünschen, dass er uns allen noch viele Jahre mit seinem ehrenamtlichen Einsatz zur Verfügung stehen wird.

01.02.2017 Text Heinz W. Göppelhuber

24. Neubürgerempfang der Stadt Traunstein

unser Verein war dabei!

Am Freitag den 27.01.2017 durfte sich unser Verein und weitere 20 Traunsteiner Vereine beim 24. Neubürgerempfang der Stadt Traunstein im großen Rathaussaal präsentieren und unser Vereinsarbeit zahlreichen neuen Bürgern vorstellen. Auch wenn wir kein Neumitglied  gewinnen konnten, so wurden auch diesmal viele Kontakte hergestellt und informative Gespräche geführt.

Unser Dank geht an Stadtmarketing-Geschäftsführer Herrn Jürgen Pieperhoff und Frau Eva Schneider von der Stadt Traunstein für die große Unterstützung bei diesem Termin.

27.01.2017 Text Heinz W. Göppelhuber

Dem Christkind nahe - Kripperlbaun und Kripperlschaun

Dank an große Besucherzahl der Ausstellung in Tittmoning

Im Carabinierisaal  der Burg Tittmoning  konnte unsere Krippenausstellung vom Sonntag 27.11.2016 bis Sonntag 15.01.2017 besichtigt werden. Wir versuchten erstmals in Tittmoning die Tage nach den Weihnachtsfeiertagen zu nutzen und hatten am 2. Weihnachtstag, am Neujahrstag und am 3 Königstag geöffnet. Insgesamt kamen ca. 1500 interessierte Besucher an den 14 Öffnungstagen in die Ausstellung.

Detailausschnitt, Engel aus Flucht nach Ägypten, neapolitanisch; Gestaltung Rosi Bauer

Als Höhepunkte der Ausstellung galten die Krippen von Friederike Fürst, Rosi Bauer, Hildegard Huber, Konrad Brunner, aber auch die Christkindlwallfahrt aus der Kirche in Feichten an der Alz oder einzelne bis jetzt nicht gezeigten Krippenfiguren aus der Fridolfinger Krippe des Wagnerbauern Thomas Maier aus Fridolfing. (geboren 1820, verstorben 1890)

Krippenfiguren aus der Fridolfinger Krippe des Wagnerbauern Thomas Maier aus Fridolfing

Einen herzlichen Dank an das Team vom Museum Rupertiwinkel, dass es ermöglicht wurde diese Kostbarkeiten gemeinsam in unserer Ausstellung zu zeigen.

Rosi Bauer und Friederike Fürst schufen ein „Krippenbuch“ der besonderen Art. In zwei Büchern wird die Weihnachtsgeschichte anschaulich und plastisch für Kinder dargestellt, die Texte dazu kalligrafisch von Frau Friederike Fürst gestaltet. Unser Verbandspräsident Herr Pfarrer Martin Martlreiter und unser ehemaliger Vereinsvorsitzender Herr Geistlicher Rat Konrad Kronast schrieben jeweils die Einführungstexte.

Großer Dank gilt aber auch Herrn Bürgermeister Konrad Schupfner für die Überlassung der Burgräume und die großartige Zusammenarbeit mit dem Team aus der Tourist Information um Herrn Manfred Brzoska, den Burgführern und Frau Agnes Führmann-Maier für die Bewirtung der vielen Besucher im Burg Café von Tittmoning und den vielen Spendern die mit ihrer Spende unsere Vereinsarbeit unterstützt haben.

22.01.2017 Text und Bild Heinz W. Göppelhuber

Weihnachtsbuch 2017 Rosi Bauer Friederike Fuerst

Christkindlkrippe Feichten-Hildegard Huber-Friederike Fuerst-Rosi Bauer

Ausstellung 2017 Tittmoning Ueberblick

Krippenausstellung in der Burg Tittmoning feierlich eröffnet.

Gut 70 bis 80 geladene Gäste folgten der Einladung von Bürgermeister Konrad Schupfner und kamen am Sonntag den 27.11.2016 in die  Schlosskapelle St. Michael der Burg Tittmoning.

Die Begrüßungsreden von Konrad Schupfner, Heinz W. Göppelhuber und Waltraud Jetz-Deser wurden musikalisch durch Herrn Josef Irgmaier begleitet. Waltraud Jetz-Deser erklärte die zusätzlich ausgestellten Exponate der „Fridolfinger Krippe“ die extra in einem Raum die Ausstellung ergänzen.

18 Aussteller aus dem Vereinsgebiet zeigen fast 60 Krippen oder Figurengruppen eine Vielfalt an Stil – und Materialrichtungen. Größte Krippe ist die Pfarrkrippe aus Feichten an der Alz, die erstmals in Tittmoning gezeigt wird. Im Nachbau des Kircheneingangs wird der Anna-Altar gezeigt und führt uns die Dorfgemeinschaft der Feichtner bei der Wallfahrt zum Christkind vor Augen.

Ausschnitt aus der Kirchenkrippe Feichten an der Alz

Die nächste Möglichkeit die Ausstellung zu besuchen, ist am kommenden Wochenende; wenn der bereits zum 17. Mal von der Kolpingfamilie Tittmoning  organisierte Barbara Markt; am 3. und 4. Dezember stattfindet. Der Schwerpunkt liegt auf einem großen kulturellen Programm sowie hochwertigen Waren, die angeboten werden.Durch die Illumination mit 2000 Kerzen in der historischen Kulisse, erhält der Barbaramarkt am Abend ein unvergleichliches Ambiente. Mehr als 400 Helfer und Mitwirkende tragen dazu bei, dass der Markt zu einem besonderen Ereignis wird.

28.11.2016 Text und Bild Heinz W. Göppelhuber