Terminvorschau für 2012
Am Samstag den 10. März 2012 findet heuer erstmals am Nachmittag um 14.30 Uhr unsere Jahreshauptversammlung im Studienseminar Traunstein statt. Gäste herzlich willkommen. Vereinsmitglieder erhalten rechtzeitig noch eine schriftliche Einladung.
Bitte auch jetzt schon unsere Sommerfahrt am Samstag 14.Juli 2012 vormerken,
wir fahren nach Oberau ins Krippenmuseum von Herrn Ludwig Reiser, nach dem gemeinsamen Mittagessen werden wir noch in Garmisch Partenkirchen durch die Marianne Aschenbrenner – Stiftung geführt.
Näheres im nächsten Vereinsbrief auf Ostern 2012
12.01.2012 Heinz Göppelhuber
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Unsere diesjährige Winterfahrt
führte uns dieses Mal in das Rottal und nach Altötting – auf den Spuren des hl, Bruder Konrad von Parzham. Bei frühlingshaftem Wetter, das sich aber bald nachteilig änderte, brachen wir am frühen Morgen in Rosenheim und Traunstein auf. Zunächst machten wir einen Kurzbesuch bei der Krippe mit herrlich gekleideten Figuren, in der Stiftskirche St. Laurentius in Tittmoning und fuhren dann weiter durch das Inn- und Rotttal direkt zum „Venushof“ in Parzham. Auf dem Hof erwartete uns bereits Augustin Dunkl, von der Gemeinschaft „Lumen Christi“, die die gesamte Hofanlage betreut. Der stattliche Rottaler Vierkanthof gehört nun nach verschiedenen Besitzern dem sogenannten. Bruder-Konrad-Verein mit dem Sitz in Bad Griesbach. Beeindruckend erzählte und erklärte uns der Verwalter die ganze Hofanlage und auch persönliche Dinge, die mit dem Heiligen zusammen hängen. Nach dieser Kurzeinführung sahen wir einen sehr interessanten Film, den Max Kronawitter, Fernsehredakeur beim BR und Autor verschiedener Werke, drehte und selbst die Regie führte, anschließend besichtigten wir das Museum mit landwirtschaftlichen Geräten aus der Zeit des Johann Birndorfer, verschiedene Geräte die der damalige „Venus-Hansl“ verwendete. Weil dieser täglich zur hl. Messe in umliegende Pfarreien ging, blieb ihm der Spott seiner Altersgenossen nicht erspart. „Er kann nur beten und arbeiten!“ Sehr interessant waren für uns auch die gepflegten Räume im ganz aus Holz gebauten Bauernhaus. Dort befindet sich auch in einem Raum eine Krippe, die von Kindern der Behinderten-Schule St. Konrad in Altötting liebevoll gebastelt und gestaltet wurde.
Venushof Parzham I
Venushof Parzham II
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Nach diesem eindrucksvollen Besuch nahmen wir im Landgasthof Winbeck, Holzham unser wohlverdientes Mittagessen ein.
Der Nachmittag gehörte dann Altötting, das wir nach einer Fahrt durch das Rotttal über Eggenfelden erreichten. Zunächst besuchten wir das in der ganzen Welt einmalige Bibel-Panorama, das die Geschichte des Leidensweges, des Leidens und der Kreuzigung Christi von Prof. Gebhard Fugel (1863 – 1939), das in den Jahren 1901 – 1902 in einer einmaligen Art von ihm gestaltet und gemalt wurde. Leider war das Tageslicht sehr matt und so konnte man die verschiedenen Personen, Menschengruppen und Häuser, nicht so ganz in ihrem Glanz feststellen und sehen.
Kreuzigung Christi Panorama Altötting
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Unsere dritte Station war dann die Wirkungsstätte, in der Bruder Konrad sein ganzes Leben als Pförtner verbrachte: Das Kapuzinerkloster St. Konrad. Wir trafen uns zunächst in der Klosterkirche, wo uns Bruder Georg Greimel, ein Kapuziner des Konrad-Klosters, in einer sehr anschaulichen Art und Weise Verschiedenes über den Orden der Kapuziner, speziell über das Kloster und dann eben auch über den hl. Bruder Konrad, vom Ambo aus sehr anschaulich berichtete und erzählte. Wir durften in den Altarraum, an das Grab des Heiligen und bekamen auch dort einige Krippen zu sehen. Und nun folgte einer der Höhepunkte; wir erhielten eine sehr lehrreiche und interessante Führung durch den Alt- und Neubau des Klosters, nicht nur die Schatzkammer mit verschiedensten liturgischen Geräten, Bildern und Schriften wurden uns gezeigt, sonder auch die Sterbezelle des Bruder Konrad. Interessant waren auch verschiedene Räume, so auch eine sogenannte „Schauzelle“, so wie sie zur Zeit des Heiligen war.
Reich beschenkt durch diese grandiose Führung, gingen wir kurz über die Strasse und nahmen im Gasthof „12 Apostel“ unsere Kaffee- oder Brotzeitpause ein. Es blieb dann noch genügend Zeit für den Besuch der Gnadenkapelle, der Stiftskirche oder Magdalena-Kirche mit einem weiteren Kapuzinerkloster. Nach einer kurzen Busfahrt erreichten wir dann bei strömenden Regen unsere Heimatorte.
Kapuziner Kloster St.Konrad I
Kapuziner Kloster St.Konrad II
Bilder Altötting
11.01.2012 Text:Christian Günther Fotos:Heinz Göppelhuber
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2.Kieferer Krippenweg
Vom 27. November 2011 bis 06. Januar 2012 führte der Rundweg von der Dorfstraße über den Kurpark zur Rosenheimer Straße in die Welt der Krippenkunst. Freunde von weihnachtlichen Krippendarstellungen aus Tirol und Altbayern stellten über 50 Krippen in frei gemachten Schaufenstern, die täglich bis 22.00 Uhr beleuchtet waren, aus. Wir hatten die "Auerkrippe" von der Familie Auer aus Traunstein für den Krippenweg zur Verfügung gestellt bekommen. Auf den Bildern ist ein kleiner Querschnitt aus Kiefersfelden zu sehen.
2.Kieferer Krippenweg
11.01.2012 Text und Fotos Heinz Göppelhuber
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Mühlberger Waldweihnacht und Krippenausstellung

Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung auf dem Mühlberg / Waging
Die Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung auf dem Mühlberg steht außerhalb von Waging, weithin sichtbar auf einem Hügel, von dem man einen wunderbaren Rundblick auf die Gegend um den Waginger See hat. Jedes Jahr veranstaltet die Skiabteilung des TSV Waging eine Waldweihnacht in der idyllisch gelegenen Waldsenke in Sichtweit der Kirche. Gleichzeitig zeigt Frau Andrea Hofmann und ihre Helfer eine kleine Krippenausstellung mit ca. 15 – 20 Darstellungen; darunter auch die vor einigen Jahren erst wieder gefundene Mühlberger Jahreskrippe. In liebevoller Arbeit wird jede Krippe aufgebaut und den interessierten Besuchern gezeigt. Frau Hofmann gestaltet jede Darstellung mit viel Liebe und Genauigkeit bis ins kleinste Detail.
Am 4. Adventsonntag den 18.12.2011 waren aus unserem Verein 2 Krippen ausgestellt, Erwin Oberhuber hatte eine orientalische Krippe zur Verfügung gestellt und ich meine heimatliche Krippe mit geschnitzten Figuren. Von Mittag bis in die Abendstunden kamen ca 2000 Besucher zur Waldweihnacht und besuchten auch die Krippenausstellung. Auch das Krippenspiel auf der Waldbühne, das während des Rahmenprogramms von Jugendlichen aufgeführt wurde, war ein Erlebnis. Schön das es solche kleinen, heimeligen Veranstaltungen noch gibt. Ein herzliches Danke der Familie Hofmann aus Mühlberg für Ihre Arbeit.
Krippenausstellung Mühlberg I
Krippenausstellung Mühlberg II
11.01.2012 Text und Fotos Heinz Göppelhuber
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Krippenausstellung im Heftersaal in Grassau

Schon beim Betreten des Saalfoyers fiel die harmonische Dekoration auf, die Besucher wurden von Kerzen und Weihnachtssternen entweder hinein zum Saal oder die Kinder zur Christkindlwerkstatt geführt. Schon beim Gang in den Saal wurde mir als Besucher klar, dass dies eine harmonische Ausstellung ist und auch das Thema „Dean ma Kripperl schaun“ wurde während der gesamten Veranstaltung des„Grassauer Advents“ umgesetzt.
Bei der Eröffnung am Freitag den 18.Dezember 2011 eröffneten der Bürgermeister von Grassau, Rudi Jantke und unser 1.Vorstand Pfarrer Konrad Kronast den Nachmittag, der musikalisch von der Buxbaam Saitenmusi und den Weisenbläsern gestaltet wurde."Eine Krippenausstellung ist ein zu tiefst religiöses Ereignis und führt uns an die Wurzeln unseres christlichen Glaubens", sagte Pfarrer Konrad Kronast in seiner Ansprache.
Caroline Zeisberger, Verantwortliche für das Hefteranwesen, ist es seit Jahren ein Anliegen gewesen, in Grassau eine Krippenausstellung durchzuführen, mit Ihren Helfern und mit Hilfe von unserem Vereinsmitglied Georg Beilhack wurde jetzt die Ausstellung organisiert und vorbildlich aufgebaut und betreut. Allein von Gemeindangehörigen aus Grassau wurden 20 Krippen zur Verfügung gestellt, die anderen Krippen brachten unseren Vereinsmitglieder in die Ausstellung ein, so dass ca. 75 Krippen zu sehen waren.
Herr Ernst Enzmann zeigte verschiedene Krippen die er im Laufe des Jahres mit den Kindergartenkindern gebaut hat. Die Krippen waren in orientalischen und heimatlichen Darstellungen gebaut, und ließen nicht nur Kinderaugen leuchten, sondern zeigten auch den Erwachsenen den Sinn der frohen Botschaft, der Geburt Jesus.
Beim Rahmenprogramm, dass an den 3 Tagen geboten wurde, fanden die verschiedenen Musikgruppen und Sänger auf der Bühne in der Heftertenne, stets reichlich interessierte Zuhörer vor. Im Bereich um den Stadl waren von den ortsansässigen Vereinen und sozialen Einrichtungen Verkaufsstände aufgebaut, an denen für das leibliche Wohl gesorgt wurde, Krippenzubehör, Kunsthandwerkliches und schöne Handarbeiten rundeten das Angebot ab. Es war bei allen Standbetreibern ein harmonisches Miteinander zu spüren, so wie es nur noch selten zu finden ist.
Schade fand ich persönlich, dass die Ausstellung nur an einem Wochenende zu sehen war, die ganze Arbeit die sich Frau Zeisberger und Herr Beilhack gemacht haben, hätte es auch verdient gehabt, dass Schulen und Kindergärten unter der Woche noch Zeit zur Besichtigung gehabt hätten.
Am Schluss meines kurzen Berichtes möchte ich ein herzliches Vergelt`s Gott sagen an Caroline Zeisberger, Monika Sailer, Renate Frank, Franz Buchner und Georg Beilhack für diese wunderschöne Ausstellung, und dem Förderverein des GTEV d´Hochplattner Grassau für die Bewirtung im 1.Stock des Heftersaals während den 3 Tagen.
Krippenausstellung Heftersaal I
Krippenausstellung Heftersaal II
Krippenausstellung Heftersaal III
11.01.2012 Text und Fotos Heinz Göppelhuber
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Bericht von der 80. Landestagung der Bayerischen Krippenfreunde vom 18. – 21. November 2011 in Klüsserath/Mosel.
Präsidentin der Krippenfreund Klüsserath Frau Pia Madert |
In den frühen Morgenstunden des Freitags haben sich auch heuer einige Vorstands- und Vereinsmitglieder auf den Weg zur Landestagung gemacht. Der Bus war bis auf wenige Plätze ausgebucht.
Über die A8 ging es vorbei an Augsburg, und Stuttgart weiter nach Karlsruhe und vorbei am Hockenheimring nach Kaiserslautern. Nach dem Wechsel auf die A1 kam Trier schon näher, die Stadt ließen wir aber im Nebel liegen. Im Moseltal ging es die letzten Kilometer entlang der Mosel nach Klüsserath. Im Mittlers Landhotel „Zum Rebstock“ bezogen wir unser Quartier für 3 Nächte. Am Abend waren wir zum gemeinsamen Moselländischen Heimatabend in die Festhalle eingeladen. An die 250 Krippenfreunde konnte die Präsidentin der Klüsserather Krippenfreunde Frau Pia Madert herzlich begrüßen. Musikalisch wurde der Abend von der Feuerwehrkapelle Klüsserath e.V. ; eigentlich ein grossartiges Jugendblasorchester und von der St.Josef – Schola einem ausgezeichneten Männerchor der Klüsserather Krippenfreunde gestaltet.
Bei der anschließenden Weinprobe konnten wir uns fachmännisch die verschiedenen Weissweinsorten schmecken lassen, die uns Erwin Engel, Verkaufsleiter der Bischöflichen Weingüter aus Trier erklärte.
Bildergalerie Moselabend Klüsserath
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An die 350 Krippenfreunde kamen dann am Samstag in die Festhalle zur 80. Landestagung der bayerischen Krippenfreunde. Nach der Begrüßung der Festgäste; darunter auch Ehrenpräsident Monsignore Thomas Frauenlob aus Rom , dem Landrat des Kreises Trier-Saarburg Herrn Günther Schwartz , Ortsbürgermeister: Norbert Friedrich, Bundestagsabgeortneter Manfrad Nink; durch Pia Madert und den Grussworten wurde die 80. Landestagung eröffnet.
Der Ortsbürgermeister Norbert Friedrich stellt fest, daß Klüsserath heute Bayerisch spricht und jeder Krippenbauer auf der Suche nach dem Licht der Welt mit seiner Arbeit ein Zeugnis seines Glaubens gibt.
Ebenfalls begrüßt wurde die angereisten Teilnehmer aus Österreich, und der Schweiz.
Präsident Martin Martlreiter sagte in seiner Begrüßung, daß der Krippenbau die Herzen der Besucher aller Ausstellungen und Krippendarstellungen ansprechen soll, denn es sind Bilder unseres Glaubens, heutzutage wird das menschliche Auge durch Bilder des täglichen Lebens in unseren Medien überflutet. Durch die Darstellungen nimmt Gott Menschengestalt an und es gehört zu den Christlichen Verpflichtungen sich gegenseitig zu respektieren und in Solidarität eins zu sein.
Für dieses Vorhaben wünscht er sich starke Ortsvereine mit handlungsfähigen Vorstandschaften. Neue Herausforderungen sollen konfessions- übergreifend entwickelt werden.
Nach den Berichten der Geschäftsführerin Alexandra Reinhard und Kassenprüfer konnte der Landesvorstand einstimmig entlastet werden.
Jetzt folgten die Ehrungen für verdiente Mitglieder. Es wurden geehrt Siegfried Schmeller aus Bad Tölz, langjähriger Betreuer der Jahreskrippe in St.Raphael Isar Amper Klinikum München Ost. Er möchte uns mit seinen Darstellungen die mit Texten aus der Bibel begleitet werden wachrütteln und uns in dieser lauten Welt die leisen Töne zum Schwingen bringen. Durch multikulturelle Ethik wird Jesus oft vergessen.
Herr josef Wagner aus dem Münchener Krippenverein, der seit Jahren die Jahreskrippe in Germering betreut wurde ebenfalls für seine Tätigkeit geehrt. Mit seinen Darstellungen möchte er auch wieder die Kinder zum Krippenbau bewegen.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen war genügend Zeit, die Krippenausstellungen die unter dem Motto „In Jesus Christus schenkt Gott uns seine Liebe“ (Papst Benedikt XVI.) standen, zu Besichtigen. Die Krippenausstellung in der Grundschule, im Krippenmuseum und die Sonderausstellung Weihnachtsfenster „Auf der Suche nach dem Licht der Welt“ in der Alten Ökonomie gegenüber der Pfarrkirche „Rosenkranzkönigin“ waren sehenswert.
Bilder aus Klüsserath
Bilder aus dem Museum
Glasbilder Alte Ökonomie
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Pfarrkirche "Rosenkranzkönigin" in Klüsserath/Mosel |
Um 17.00 fanden sich dann die Krippenfreunde in der Pfarrkirche „Rosenkranzkönigin“ ein, das Pontifikalamt wurde zelebriert von Diözesanbischof Dr.Stephan Ackermann, Monsignore Thomas Frauenlob, Pfarrer Martin Martlreiter und dem Gebietsdekan. Musikalisch wurde die Messe von der St.Josef – Schola der Klüsserather Krippenfreunde gestaltet.
In der Predigt ging Bischof Stephan Ackermann auf das Evangelium zum Tag des Christkönigfestes ein (Matthäus 25, 31-46) So wie der gute Hirte die Schafe von den Böcken scheidet, so wird der König das Volk sammeln am Ende der Welt und er wird denen auf der rechten Seite sagen: „Kommt ihr Gesegneten meines Vaters und nehmet das Reich in Besitz das für euch bestimmt ist, Denn ich war nackt und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen“ Krippenbauer richten mit ihren Darstellungen auf dieses Geschehen in Bethlehem hin, Gott kam nackt auf die Welt in einem fremden Land ohne Obdach in einer Höhle zur Welt. Jesus macht sich eins mit den Menschen, besonders mit den Bedürftigen, „Was ihr dem Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan“
Darauf kommt es an, Gott liebt uns und das ist das eigentliche Geschenk, darum faszienieren uns auch Krippen, denn einfache Leute knien vor dem Kind bei der Krippe und bringen ihre Gaben, obwohl sie selber nicht viel haben, um die Not der Hl.Familie zu lindern. Gerade deshalb geht jedes Jahr aufs Neue ein besonderer Glanz von der Krippe aus.
Im Anschluss an den Gottesdienst verlas der Bischof ein Grußwort des Kardinalstaatssekretärs Tarcisio Bertone. Darin hieß es unter anderem: "Mit diesem Gebetswunsch erteilt der Heilige Vater den Mitgliedern des Landesverbands der bayerischen Krippenfreunde und allen, die zur 80.Landestagung gekommen sind, den apostolischen Segen."
Nach dem Abendessen, fand der Festabend in der Festhalle statt, der musikalisch von Thomas Schwab & Band gestaltet wurde. Anschließend verabschiedete Präsidentin Pia Madert die Gäste und wünschte allen einen guten Nachhauseweg und ein gesundes Wiedersehen bei der 81.Landestagung in Kutzenhausen bei Augsburg.
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Wir ließen anschließend den Abend noch gemütlich in einer „Straußwirtschaft“ ausklingen. Am Sonntag fuhren wir nach Trier. Eine sehr kundige Stadtführerin konnte uns mit großem Wissen die sehenswerten Bauten aus der Römerzeit einschließlich dem Dom und der Liebfrauenkirche verständlich erklären. Auf der Rückfahrt nach Klüsserath besichtigten wir die Abtei-und Pfarrkirche St. Matthias mit der herrlichen Fassade. In der Krypta befindet sich der Sarkophag mit den Gebeinen des Apostel Matthias, das einzige Apostelgrab nördlich der Alpen.
Stadführung Trier I
Stadführung Trier II
Stadführung Trier III
Stadführung Trier IV
Abendstimmung in Trier und St.Matthias
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Am Abend durften wir uns nochmals von Herr Willi Mittler im Rebstock kulinarisch verwöhnen lassen.
Unser Busfahrer Sepp Gänghammer brachte uns alle dann am Montag wieder wohlbehalten an unsere Wohnorte Rosenheim und Traunstein zurück.
28.11.2011 Text und Fotos Heinz Göppelhuber
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Krippenausstellung im „Laufener Tor“ in Tittmoning feierlich eröffnet

Tittmonings Bürgermeister Konrad Schupfner bei der Eröffnung
Jahrelang hat sie gedauert. Jeder Versuch ist aus verschiedenen Gründen fehlgeschlagen, für unsere verschiedenen Vereinskrippen eine ordentliche Bleibe, eine Herberge, zu finden. So hat es sich in einem Gespräch mit Bürgermeister Konrad Schupfner, Tittmoning, ergeben, dass wir unsere Vereinskrippen im so genannten Laufener Tor im 2. Stock eine Dauerausstellung aufbauen können, denn die Stadtkapelle die diesen Raum nutzte ist in einen neuen Probenraum nach Kirchheim bei Tittmoning gezogen.
Heute am Sonntag 13.11.2011 war nun die Eröffnung mit geladenen Gästen der Stadt Tittmoning und unseren Vereinsmitgliedern. In seinen Ansprache hob Herr Bürgermeister Konrad Schupfner hervor, dass die begonnene Zusammenarbeit das beste Beispiel für ein gelungenes Angebot auf eine gute Anfrage ist.
Heute war auch der Kathreinmarkt in Tittmoning und so wurde die Ausstellung schon von sehr vielen Besuchern aus der näheren Umgebung aber auch aus dem benachbarten Österreich besucht.
Wir sind der Stadt Tittmoning, voran Bürgermeister Konrad Schupfner, sehr dankbar, dass wir nun eine Bleibe und Herberge für unsere Vereinskrippen gefunden haben.
Die Vorstandschaft sagt schon jetzt an Herrn Georg Beilhack ein "Vergelt`s Gott" für die Aufbauarbeiten und Evi Forster für das Betreuen des Raumes.
13.11.2011 Text und Foto / Heinz Göppelhuber
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Austellungen im Bereich des Landesverbands..
Krippenausstellungen 2011/2012
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Unsere Krippenfreunde aus Schirgiswalde / Oberlausitz
"Laufener Tor" Tittmoning |
unternahmen aus der Bautzener-Görlitzer Gegend mit 30 Personen eine Busfahrt, um an der Krippler—Wahlfahrt, die in diesem Jahr — im für uns sehr nahen — Maria Plain bei Salzburg, stattfand.
Damit sich die weite Reise von ungefähr 500 km auch rentierte, kamen die Krippenfreunde bereits am Freitag, dem 9. September angereist, um in unserer Gegend einige Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Was uns besonders freut, sie nahmen statt der Autobahn München-Salzburg die Strecke Regensburg-Straubing-Altötting, um in Tittmoning Halt zu machen. Ich habe diesen Ort empfohlen, weil es ja speziell von unserem Verein einige sehenswerte Exponate dort gibt. So machten sie sich auf, um nach einer Kaffeepause im Stadt—Cafe in kleineren Gruppen die „Dauerausstellung unserer Vereinskrippen“ im südlichen Stadttor (Laufener Tor) zu besichtigen.
Natürlich habe ich den „Wallfahrern" auch das Heimathaus auf der Burg empfohlen, um die interessanten, historischen Krippen zu betrachten. Da ja in der Oberlausitz und im nahen niederböhmischen Gebiet primär die Krippenschnitzkunst — durch Tiroler und Südtiroler ins Land gebracht — dominiert, zeigten die Besucher sehr großes Interesse an „unseren“ Figuren (Gliederfiguren).
In vorzüglicher Weise erklärte die Burgführerin Renate Würzinger die wesentlichen Dinge der Ausstellungen. Besonderes Interesse zeigten die Schirgiswalder an den Exponaten des Johann Baptist Cetto (geb. 1671), Gips- und Wachsbildhauer, der sich in Tittmoning niederließ und dort auch 1738 starb. Begeistert waren die Besucher auch von der neu renovierten St. Michaelskapelle im Burggelände. Bereichert durch die Erlebnisse in Tittmoning verließen die Krippenfreunde aus der Oberlausitz das imposante Burggelände und setzten im Bus ihre Fahrt nach Salzburg fort.
Bildergalerie I Ausstellung Stadttor Tittmoning
Bildergalerie II Führung Burg Tittmoning
28.07.2011 Text: Christian Günther Fotos: Heinz Göppelhuber
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“MARANATHA“, das größte Krippenmueum Europas

war das Ziel unserer diesjährigen Sommerfahrt, am Samstag, 9. Juli. Graue Wolken und fast regnerisch begleiteten unseren Start um 6 Uhr in Traunstein und als wir dann im voll besetzten Bus um 7 Uhr in Rosenheim starteten, sah die Wetterlage nicht sehr viel besser aus. Mit grauen Wolken und Nebel verhangenen Bergen passierten wir das Inntal, aber schon kurz vor Innsbruck wurde es zu unserer Freude immer heller und sonniger. Als wir dann den Brenner erreichten glänzte ein herrlicher Hochsommertag, der uns bis zur abendlichen Rückkehr begleitete.
Bildergalerie I Anreise ins Ahrntaln
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Kurz vor 11 Uhr waren wir an unserem Ziel und wurden am Krippenmuseum freudig begrüßt. Die Besichtigung unterbrachen wir um 12.30 Uhr mit einem wohlverdienten Mittagessen im Hotel „Ahrnthaler Alpenhof“ und genossen so manche Südtiroler Spezialität.
„Maranatha“ heißt zu Deutsch „Unser Herr komme“ und stammt aus der aramäischen Sprache. Diese Sprache – im heutigen Syrien – hat übrigens Jesus gesprochen. Im Jahr 2000 hat die Familie Gartner nach einer Jahrzehnte langen Sammlerarbeit in mehreren Häusern und auch Gärten dieses Museum eröffnet. Das ungewöhnliche Museum befindet sich in einer herrlichen Südtiroler Landschaft, umgeben von imposanten vergletscherten Dreitausendergipfeln, in Luttach im Ahrntal, nahe dem bekannten Ort Sand im Taufers – das wir über Bruneck erreichten. Das Krippenmuseum wird bis zum heutigen Tag immer wieder um- und neugestaltet und jährlich kommen 30 000 Besucher aus aller Welt. Nicht nur aus Südtirol sondern auch aus vielen Ländern sind Krippen zu bestaunen, von Miniaturausgaben, bis zu lebensgroßen Darstellungen. Plötzlich steht man mitten im Geschehen und man meint, zu diesen großen Figuren selbst dazu zu gehören. Da handelt es sich zum Beispiel um eine Panoramakrippe mit 70 qm Fläche. Obwohl neben dem Krippenmuseum ein Kunstatelier, eine Bildhauerwerkstatt, eine Maskenausstellung, ein großzügiger Bildhauergarten, in dem verschiedene Holzkunstwerke in üppiger Pflanzenwelt zu einem Rundgang einladen, in dem auch die Schnitzkunst des Ahrntals erklärt wird, steht doch im Mittelpunkt das Krippenmuseum. Hier handelt es sich um eine Ausstellungsfläche von 1900 qm und wir sehen auf zwei Etagen Krippenkunstwerke aus verschiedenen Ländern. Auf einzelne Darstellungen einzugehen, würde zu weit führen. Die Herausgeber einer schönen, aufwändigen und kunstvollen Krippenbroschüre schreiben: „Das Museum will mithelfen, das Kommen Jesu tiefer zu erleben und das nicht nur zu Weihnachten.“
Bildergalerie II Museum Maranatha
Bildergalerie III Museum Maranatha
Bildergalerie IV Museum Maranatha
Bildergalerie V Museum Maranatha Panoramakrippe
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Mit vielen Eindrücken reich beschenkt, traten wir die Heimfahrt an und machten noch Halt in Sterzing. Wegen der voran geschrittenen Zeit konnten wir von diesem einmalig schönen und geschichtsträchtigen Städtchen nicht mehr viel genießen. Hingewiesen sei auf die wunderschöne, historische Fußgängerzone, am Ende dieser steht der sogenannte Zwölferturm, das Wahrzeichen der Stadt (16. Jahrhundert). Sehenswert die äußerlich unauffällige Heilig-Geist-Kirche mit den gut erhaltenen schönen Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Ferner ist noch auf das Rathaus, den Mithrasstein und den römischen Meilenstein, sowie das Johann-Nepomuk-Denkmal – alles in der Fußgängerzone – hinzuweisen. Jeder sah sich persönlich die eine oder andere Sehenswürdigkeit an. Etwas weiter entfernt befindet sich die große Pfarrkirche „Zu unserer lieben Frau im Moos“ aus dem 15./16. Jahrhundert, in der der berühmte „Sterzinger Andachtsjodler“ entstanden ist.
Nach einer Jause im „Hotel Lilie“ fuhren wir durch das Eisacktal, das Wiptal und das Inntal unseren Heimatorten zu.
Bildergalerie Sterzing
28.07.2011 Text: Christian Günther / Fotos: Heinz Göppelhuber
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Unsere diesjährige Krippenfahrt
spätgotischer Palmesel Kößlarn |
führte uns in diesem Winter zur Wallfahrts- und Pfarrkirche mit Kirchenmuseum nach Kößlarn im Rottal und zum Volkskundemuseum nach Ried im Innkreis. Bei diesigem Winterwetter, mit vormittägigen Regen, das sich aber im Laufe des Nachmittags mit hellem Sonnenschein zeigte, starteten wir in Rosenheim bereits um 7 Uhr und in Traunstein um 8 Uhr. Im voll besetzten Bus reisten wir über Trostberg. Altötting, auf der Autobahn 94 und späteren Bundesstraße 12 nach Kößlarn in Niederbayern. Von Weitem schon grüßte uns der mächtige Kirchturm des Ortes. Durch den Kirchenkunsthistoriker Dr. Ludger Drost und seine beiden Mitarbeiter erhielten wir, in drei Gruppen eingeteilt, eine erstklassige und hoch interessante Führung durch Kirche und Wehranlage, in der sich das heutige Kirchenmuseum befindet. Aus Platzgründen ist es nicht möglich, genauer auf Einzelheiten einzugehen, aber einiges Wissenswerte sei hier doch erwähnt. Bereits 1364 wurde eine Kirche erbaut, die aber 1451 wegen des großen Ansturms der Wallfahrten erneuert und vergrößert wurde. Zisterziensermönche aus der nahen Abtei Aldersbach betreuten Gemeinde und Wallfahrt bis zur Säkularisation. Außer dem herrlichen barocken Kirchenraum birgt die Ausstattung noch eine Silbermadonna, die aus den Silbergaben der Wallfahrer 1488 von einem Passauer Goldschmied angefertigt wurde. Neben vielen Votivtafeln aus verschiedenen Zeiten, befindet sich in Kößlarn auch ein Palmesel aus dem Jahr 1481, sowie ein Grabchristus aus demselben Jahr.
Bildergalerie I Kößlarn
Bildergalerie II Kößlarn
Gotisches Kreuzigungsrelief aus dem Jahre 1451
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Seit 2008 gibt es in einem Teil der Wehranlage das Kirchenmuseum mit dem ältesten Messgewand der Diözese Passau. Außerdem ist auch noch in einem Raum das älteste Altarmissale, wie es nach dem Tridentinum für Passau eingeführt wurde, zu sehen. Im Kirchenmuseum findet man auch das „Krippenwerk“ mit geschnitzten und bekleideten Gliederfiguren, teilweise aus der Werkstatt der Schwanthaler aus Ried. Ergänzt wird alles durch eine Jahreskrippe aus dem 19. Jahrhundert. Es ist kaum zu glauben, welche kulturellen Schätze sich an diesem kleinen, fast unscheinbaren Ort, befinden. Nach dieser hochinteressanten Führung fuhren wir zum wohl verdienten Mittagessen im vorzüglichen Landgasthof Winbeck in Holzham bei Bayerbach.
Bildergalerie III Kirchenmuseum Kößlarn
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Um 14 Uhr brachen wir dann auf und fuhren, vorbei am Kloster Asbach, an Rotthalmünster, über Tutting und Obernberg nach Ried, im oberösterreichischen Innviertel, das lange Zeit zu Bayern gehörte. Hinter der großen Pfarrkirche, die leider verschlossen war, befindet sich das sehr große und umfangreiche Volkskundehaus, das unwahrscheinlich viele und große Schätze der ländlichen und religiösen Volkskunst zu bieten hat. Gleich am Eingang empfing uns Frau Gaiblinger vom Kulturreferat der Stadt und brachte uns die Schätze des Hauses in einer ausgezeichneten und fundierten Führung näher. Es würde zu weit führen, auch hier auf nähere Einzelheiten einzugehen. Gleich zu Anfang eine große Sonderausstellung von unzähligen (Kasten)-Krippen und dann die umfangreiche Schwanthaler-Abteilung mit vielen Exponaten, voran die sogenannte Köglkrippe.
Der Meister der vierten Generation, Johann Peter der Ältere Schwanthaler, ist in
einer Nische auf der rechten Seite (von Eingang gesehen) des Raumes auf einem
Ölgemälde dargestellt. Darunter ist eines seiner Spätwerke ausgestellt: eine
bürgerliche Hauskrippe, die nach ihrem früheren Besitzer allgemein „Köglkrippe“
genannt wird. Die Heilige Familie ist unter einem als Bretterverschlag angedeuteten
Stallgebäude dargestellt, außerhalb befinden sich vier Hirten mit ihren Schafen und
eine Wolke mit Engeln.
Im Gegensatz zu den zeitgleichen Gemälden sind nur wenige Bildhauerarbeiten am
Werk signiert oder datiert. Die Köglkrippe bildet in beiderlei Hinsicht eine Ausnahme:
Hinter dem rechten Täubchen auf dem Dach findet sich das verschlungene
Monogram (s. u.) und die Stirnseiten der senkrechten Stützen, die die
Dachkonstruktion tragen, zeigen die zweigeteilte Jahreszahl 17 92.
(aus dem Volkskundemuseum in Ried i.Innkreis)

"Köglkrippe" im Volkskundemuseum in Ried
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Sehr interessant für uns war auch, dass der Großteil des gesamten Inventars der Exponate, auf eine private Stiftung zurück geht. Johann Veichtlbauer, Pfarrer in St. Pantaleon bei Ostermiething, hat sein ganzes Leben gesammelt und hat durch seine enormen kulturellen Kenntnisse weitgehende Verbindungen zu berühmten Fachleuten und auch Gönnern gehabt. Noch zu Lebzeiten vermachte Pfarrer Veichtlbauer um 1935 seine ganzen Kunstschätze dem Rieder Museums-Verein. So kam auch die „Oberndorfer Krippe“ mit über 100 Figuren nach Ried. Vor dieser legendären Krippe wurde zum ersten Mal das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ gesungen. Die Oberndorfer Pfarrkirche St. Nikolaus wurde wegen Hochwassergefahren und Schäden abgebrochen und die schon etwas desolate Krippe kam nicht mehr in die neue Kirche. Auf Umwegen konnte sie Pfarrer Veichtlbauer von einem Salzburger Trödler erwerben. Nach einer intensiven Renovierung kann diese Krippe zur allgemeinen Freude der Besucher des Museums, besichtigt werden. Die Hirten sind in der Bauern- und Schiffertracht der Zeit um 1800 dargestellt und haben vorwiegend Köpfe aus Wachs, während Arme und Beine aus Holz geschnitzt sind. Die Körper bestehen aus Drahtgerüsten und sind mit Textilien bekleidet. Leider waren nur 1 1/2 Stunden für die lehrreiche Führung vorgesehen und so konnten wir einige Abteilungen in den 3 Stockwerken nicht richtig wahrnehmen.
Nach einer kurzen Busfahrt Richtung Obernberg landeten wir in Wippenham im Loryhof, wo wir bei einer kräftigen Jause oder bei Kaffe und Kuchen den gelungenen Tag fröhlich ausklingen ließen.
Volkskundemuseum Ried
Oberndorferkrippe im Volkskundemuseum
12.01.2011 Text: Christian Günther / Fotos: Heinz Göppelhuber
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Grosser Erfolg der Krippenausstellung im Fürstenstock
Die
Vorstandschaft bedankt sich bei allen Helfern, und Gruppen die
die Ausstellung
betreut und musikalisch umrahmt haben und bei über
2500
Besuchern
die die Ausstellung an den Wochenenden vom 04.12.2010 bis zum 19.12.2010 besucht
haben.

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Krippenausstellung im "Fürstenstock" der Burg Tittmoning am 03.12.2010 eröffnet

Gloria in excelsis Deo, sehen Sie sich die Ausstellung an
Pünktlich zum Winteranfang und zu Beginn der „Hochzeit“ von uns Kripplern kam der Schnee, und die Stadt Tittmoning zeigte sich von romantischer Seite. Und so konnten wir am Freitag, den 03.Dezember 2010 auf Einladung von Bürgermeister Konrad Schupfner erstmals im neu renovierten Fürstenstock auf der Burg Tittmoning, in einer landschaftlich sehr schönen Gegend unsere Krippenausstellung zeigen.
Die Atmosphäre dieser spätgotischen Anlage die durch mehrmalige Umbauten zum heutigen Erscheinungsbild entstanden ist war für unsere Krippenausstellung sehr angenehm.
„Große Krippenausstellung“ stand auf den Plakaten, Handzetteln und sonstigen Werbeträgern der Stadt Tittmoning. Und fürwahr: Es war eine große Krippenausstellung an drei Adventswochenenden, mit unzähligen Besuchern, die die Stadt zusammen mit unserem Verein veranstaltete Zur Eröffnung kamen mehr als 80 geladene Gäste. Bürgermeister Konrad Schupfner und 1. Vereinsvorsitzender Konrad Kronast begrüßten die Gäste aus nah und fern und sprachen Worte des Dankes für die ausgezeichnete und liebevoll gestaltete Ausstellung der ungefähr 40 großen und mittleren Krippen und der vielen kleineren Exponate wie kleine und große Papierkrippen aus Böhmen und Prag, aus der Mission Tansania, Peru und eine Olivenholz-Krippe aus Bethlehem. Ferner gab es beachtenswerte Klosterarbeiten und einige geschnitzte Krippen.
Der spezielle Dank wurde Hilde und Ludwig Purzer aus Mehring ausgesprochen, die kurzfristig noch den renovierten Krippenberg des Heimatvereins Tittmoning mit Krippenfiguren ausstatten konnten.
Höhepunkte waren natürlich die kleinen und großen Heimatkrippen aus dem Rupertiwinkel und dem Chiemgau, sowie aus dem Salzburger Land, die zum Großteil von den Krippenfreunden selbst gebaut wurden. Einen besonderen Verdienst zum Gelingen der Krippenausstellung ist dem nimmermüden Vereinsmitglied Georg Beilhack, Reit im Winkl, mit seinen treuen Helfern zuzuschreiben. Viele Tage opferte er mit seinen Mannen, um die Vitrinen und Krippen sachgerecht aufzustellen Außer ihm waren mehrere Vereinsmitglieder anwesend und halfen bei der Arbeit. Allen voran Evi Forster, Hof bei Tittmoning, die viel Zeit opferte um immer dabei zu sein, wenn es galt, zuzugreifen.
Die Eröffnungsfeier im Gerbereimuseum der Burg wurde musikalisch von einem Instrumentaltrio unter Schorsch Meier gekonnt gestaltet. Nach der Ehrung verschiedener Personen der Organisation begaben sich alle Gäste in den Fürstenstock der Burg, um die Ausstellung zu besichtigen, die von allen Besuchern hervorragend beurteilt wurde. Besonders die Vielfalt der Exponate wurde lobend erwähnt.
Bildergalerie I Eröffnung
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Ein Höhepunkt war dann schließlich, als der 1. Vorsitzende Konrad Kronast, dem 1. Bürgermeister Konrad Schupfner, eine große neapolitanische Krippe als Geschenk des Krippenvereins überreichte. Diese Krippe erbaute in mühsamer Arbeit unser Vereinsmitglied, Winfried Schuster, Oberaudorf. Mit dem Bürgermeister freuten sich auch die 2.Bürgermeisterin der Stadt Tittmoning Frau Maria Kellner und der 3.Bürgermeister Herr Peter Wembacher .
Im Anschluss an die kleine Feier waren noch alle Besucher zu einem Imbiss mit Umtrunk in die „Burgschenke“ eingeladen.
Bildergalerie II Übergabe einer Krippe an die Stadt Tittmoning
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Am zweiten Adventswochenende fand außerdem der traditionelle „Barbaramarkt“ statt, der sich rund um die Stiftskirche St. Laurentius mit vielen niveauvollen Ständen und Buden, zog. Zum 11. Mal, ausgerichtet von der Kolpingsfamilie Tittmoning, unter der rührigen Leiterin Barbara Danninger, die auch ein wohldurchdachtes Rahmenprogramm mit vielen Musikgruppen, Kindergarten- und Schülerdarbietungen, organisiert hat. Ein Adventsmarkt, wie er seinesgleichen wohl zu suchen ist! Barbara Danninger hatte einen großen Erfolg mit ihrem Vorhaben, denn an beiden Tagen kamen viele hundert Besucher, die dann auch auf dem wunderschön gestalteten Weg zur Burg, die Krippenausstellung im Fürstenstock der Burg, besuchten. Besonders am Abend war dieser Weg sehr eindrucksvoll, da er mit Kerzen- und Fackelbeleuchtung sehr romantisch und anheimelnd wirkte.
Bildergalerie Weg vom Barbaramarkt zur Burg
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Die Krippenausstellung erstreckte sich auf drei Stockwerke und über mehrere Stunden kam auf Grund der vielen Besucher ein regelrechter Stau in den Treppenhäusern zustande. Aus Platzmangel kann hier über weitere, verschiedene Einzelheiten — die es jedoch verdienen würden — nicht berichtet werden. Am Ende nochmals allen Initiatoren und Ausführenden von Krippenausstellung und Barbaramarkt einen herzlichen Dank. Die ausgezeichnete Zusammenarbeit sei auch an dieser Stelle nicht vergessen!
Bildergalerie III Ausstellung
Bildergalerie IV Ausstellung
Bildergalerie V Ausstellung
Bildergalerie VI Ausstellung
Bildergalerie VII Ausstellung
15.12.2010 Christian Günther und Heinz Göppelhuber
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