Das „Vereins-Jesulein“
ist eine 60 cm große Nachbildung eines Augustiner-Gnadenbildes.
Das Köpfchen ist aus Wachs, es hat Glasaugen und einen mit Seide gewickelten (gefatschten) Körper.
Es wurde hergestellt von unserem Vereinsmitglied Rosi Bauer, die eine Spezialistin für Wachs- und Klosterarbeiten ist. Unter ihrer Anleitung haben im Jahr 1993 zwanzig Vereinsmitglieder dieses Fatschnkindl verziert. Dabei wurden Symbole der Eucharistie — Trauben und Alten - und Granatäpfel mit Drähten aus Gold und Silber zu Ornamenten gebunden und mit Perlen und Glassteinen geschmückt. Besonders zu erwähnen ist die „Weihe“, die am ‚Original‘, dem Augustinerkindl in München vollzogen wurde. Das sog. Anrühren wurde seit 100 Jahren zum ersten Mal wieder praktiziert. In der Bürgersaalkirche wurde die ‚Weihe‘ mit einem Festgottesdienst von P. Richard von Aretin SJ vollzogen.
Kurt Edel, Krippenbauer und Holzschnitzer aus Bergen hat für dieses Jesulein in 150 Arbeitsstunden einen geschnitzten, vergoldeten Schrein gefertigt. Bei der Landestagung im November 2001 war es auf der Krippenausstellung zu sehen.

Foto: Rosi Bauer
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Die Haslacher Kirchenkrippe von Sigi Strohhammer
Die Figuren sind uralt und stammen aus einer Jahreskrippe (Verkündigung und Geburt Christi, Kindermord von Bethiehem, Hochzeit zu Kana). Bei ihrer Entdeckung schauten sie fürchterlich aus.
Die Figuren der Weihnachtskrippe wurden vom „Christlichen Frauen- und Mütterverein Haslach“ um das Jahr 1980 neu eingekleidet, sie sind ca. 20 cm groß und angeblich in Berchtesgaden geschriitzt worden. Ihr Alter ist unbekannt. Volk und Hirten sind in heimischer Tracht, die Heiligen Drei Könige und Begleiter tragen orientalische Kleidung.
Der Stall ist neu, ebenso der von Sigi Stroh- hammer gemalte Hintergrund mit den Chiemgauer Bergen. Früher stand die Krippe immer am rechten Seitenaltar, jetzt hat sie ihren Platz im Mitteleingang unterm Turm.
Text: Josef FISCHER Foto: Theo Mähler

Szenen aus der Haslacher Krippe. Oben ist Haslach in dem von Sigi Strohhammer gemalten Hintergrund gut zu erkennen.
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Barockkrippe in der ehemaligen Klosterkirche Raitenhaslach
Die Barockkrippe in der ehemaligen Klosterkirche Raitenhaslach stammt aus der nahe gelegenen Wallfahrtskirche Marienberg und dürfte um 1760 entstanden sein. Seit 1971 wird sie unter der Chortreppe aufgestellt.
Der Bestand umfaßt 28 Gliederfiguren in der Höhe von 70cm, vier Kindermord-Engel, Ochs und Esel, drei Pferde, zwei Kamele, zehn Schafe, Krippenteufel und weiteres Zubehör.
1999 wurde mit der fachgerechten Restaurierung der Textilien und Figuren begonnen
Text: Hans ROTH Foto: Wolgang Hopfgartner

Aufbewahrung der einzelnen Köpfe für die Krippenfiguren
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