Bericht über den Krippenstammtisch in Traunreut und Klosterkirche Baumburg

Ziel unserer „Fahrt im Vereinsgebiet“ war am Samstag den 15. Juni 2019 unsere Vereinskrippe in der Kirche zum Hl. Erlöser in Traunreut und die Klosterkirche Baumburg über Altenmarkt. 

Pfarrer Thomas Tauchert bei der Kirchenführung in Traunreut Kirche zum Hl. Erlöser.

Klosterkirche Baumburg / Altenmarkt

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Beim 1. Treffpunkt; der Kirche zum Hl. Erlöser in Traunreut begrüßte uns Herr Pfarrer Thomas Tauchert und führte uns in seiner Kirche. In der einstündigen Führung erfuhren wir sehr viel wissenswertes über die Kirche die am 14. November 1954 eingeweiht wurde. (Mehr zur Kirchengeschichte lesen Sie bitte hier)

Der Krippenbauer Franz Kern; Erbauer unsere Vereinsjahreskrippe; mit den mittlerweile 17 Szenen und das Ehepaar Hruschka zeigte uns Details der Krippe mit Ihren teils beweglichen Figuren und Bauten.

Im Anschluss fuhren wir mit unseren privaten PKW´s weiter zur Kirche von Baumburg. Ruhestandspriester Josef Stigloher; der 35 Jahre in Baumburg Priester war; führte uns in der Stiftskirche St. Margareta. Das ehemalige Augustinerchorherrenstift gelegen am Zusammenfluss von Traun und Alz auf einer Anhöhe birgt heute nur noch bescheidene Reste der großen Klosteranlagen. Die zwei zwiebelbekrönten Türme sind schon von weitem, von jeder Himmelsrichtung nach Altenmarkt kommend sichtbar. Herr Hans Riederer zeigte uns mit Stolz die Krippe die er zusammen mit Günther Stöckl aus dem Archiv des Freisinger Diözesanmuseums wieder zurück nach Baumburg brachte. (Hier geht's zur Geschichte der historischen Barockkrippe)

Reich beschenkt durch diese grandiose Führung kehrten wir im Bräustüberl Baumburg noch auf eine Brotzeit ein.

17.06.2019 Text und Bilder Heinz W. Göppelhuber

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Bilder Traunreut und Baumburg 15.06.2019

Bericht über die Fahrt nach Ingolstadt und ins Kloster Scheyern

Altes Rathaus Ingolstadt

Benediktinerabtei Scheyern

Das Ziel unserer diesjährigen Frühjahrsfahrt war am Samstag 18. Mai 2019 am Vormittag die Stadt Ingolstadt und Nachmittags die Benediktinerabtei Scheyern. 

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Als ehemalige Festungsstadt und heutige Wissenschaftsstadt wurde uns bei einer „kleinen Altstadtführung“ ein Teil der vielen interessanten Bauten, liebevoll restaurierte Häuser mit wunderbaren Häuserfronten gezeigt. Stadtführerin Frau Brunhilde Deutscher führte uns mit viel Fachwissen zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten und gab viel Hintergrundwissen der Ingolstädter Stadtgeschichte an unsere Gruppe weiter.

Vorbei am neuen und alten Rathaus ließen wir die Franziskanerkirche auf der rechten Seite und bogen links zum Kloster Gnadenthal ab, um dort die Jahreskrippe zu besichtigen. Weiter ging es vorbei am „Tillyhaus“ zur Neubaustrasse dort bogen wir rechts zur Einzigartigen – Asamkirche Maria Victoria ein. Ohne Vorplatz, versteckt in der Altstadt, offenbart die Barocke Kirche erst im Inneren ihren prachtvollen Glanz. Ein großer Schatz ist die 1708 fertiggestellte Lepanto Monstranz in der Schatzkammer. Das filigrane in Gold und Silber gehaltene Kunstwerk zeigt die siegreiche Seeschlacht der Christen über die Türken bei Lepanto. Eine einzigartige Schlachtendarstellung auf der wertvollsten Monstranz der Welt.

Im Liebfrauenmünster konnten wir noch vor dem mittäglichen Konzert einen Blick in diese wunderbare Spätgotische Kirche mit den auffallenden nicht vollendeten Kirchtürmen machen. Der Weg führte uns jetzt noch zur Alten Anatomie mit dem bekannten Arzneimittelgarten. Die Henkerswohnung und das ehemalige Stadtgefängnis waren im Taschenturm untergebracht. Über die „Hohe Schule“ und den abschließenden Gang über den Rathausplatz kamen wir wieder bei unseren Einstiegspunkt am Viktualienmarkt an.

Nach dem Mittagessen im Gasthaus zum Anker fuhren wir Richtung Pfaffenhofen und besuchten in der Benediktinerabtei Scheyern noch die Ausstellung „900 Jahre Benediktiner in Scheyern“. Das Kloster Scheyern, korrekt benannt Kloster Bayrischzell-Fischbachau-Petersberg/Eisenhofen-Scheyern, ist eine Benediktinerabtei (Abtei Mariä Himmelfahrt und zum Heiligen Kreuz). Es liegt im Erzbistum München und Freising und gehört der Bayerischen Benediktinerkongregation an.

Nach einem Tag mit vielen interessanten Einblicken in die Stadtgeschichte von Ingolstadt und einer hervorragend gestalteten Ausstellung in der Abtei Scheyern brachte unser Busfahrer Herr Hausladen uns wieder alle an unsere Heimatorte zurück.

Wir werden wieder nach Ingolstadt kommen, denn zur Weihnachtszeit gibt es den „Ingolstädter Krippenweg“ und Frau Brunhilde Deutscher ist auch Stadtführerin mit besonderem Gespür für uns Krippenfreunde.

25.05.2018 Text und Bilder Heinz W. Göppelhuber

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Bilder Ingolstadt und Abtei Scheyern 18.05.2019

Maiandacht am Freitag, 10.05.2019

Die katholische Landvolkbewegung, Kreisverband Traunstein, deren Präses Monsignore Konrad Kronast ist,

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feierte ihre diesjährige Maiandacht am Freitag, 10.05.2019, um 19 Uhr, in St. Coloman bei Tengling. (Coloman 2, 83373 Taching am See) Wir vom Krippenverein durften uns der Gruppe der Landvolkbewegung anschließen und gemeinsam die Maiandacht mitfeiern. Gemeinsam wurde über das Thema "Maria beschütze Europa" gebetet und gesungen. In ansprechenden Texten wurden alle Gläubigen ermutigt sich jetzt und zukünftig mit unserem Glauben einzubringen für ein friedliches Leben zwischen den Völkern Europas.

15.05.2019 Text Heinz W. Göppelhuber  Bilder Josef Obermayer und Heinz W. Göppelhuber

 

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Bilder Maiandacht_St. Coloman Tengling 10.05.2019

Termine und Öffnungstage Sakrales Museum





01.12.2019
15:00 Uhr – 17:00 Uhr

Vernissage Jubiläumsausstellung

feierlicher Vernissage der Jubiläumsausstellung in der Burg Tittmoning mit Bürgermeister Konrad Schupfner

Ort: Burg Tittmoning

Art: Ausstellung

13.10.2019
10:30 Uhr – 11:30 Uhr

Festgottesdienst - Vereinsjubiläum

Festgottesdienst - 30 Jahre Verein für Krippen und religiöse Volkskunst Inn - Salzach.

Ort: Kirche zum Hl. Erlöser Traunreut, Rathausplatz

Art: Kirche / Glauben

Krippenverein präsentierte sich auf dem Christkindlmarkt in Rosenheim

Auf Einladung des Wirtschaftlichen Verbandes der Stadt – und des Landkreis Rosenheim dürfen wir heuer erstmals in einem umgebauten Verkaufsstand eine „kleine Krippenausstellung“ präsentieren.

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Am Max-Josef-Platz; direkt am Eingang des Christkindlmarktes von der Rathausstrasse kommend, stand der Stand neben dem Hauptgewinn der OVB – Weihnachtsspendenaktion stehen und lud alle Besucher in der Zeit vom 30.11.2018 bis zum 24.12.2018  einen Blick in unsere Vereinsarbeit zu machen. Herzlichen Dank an alle Krippenfreunde in Rosenheim die mich bei dieser kurzfristig entstandenen Präsentationsmöglichkeit so schnell unterstützt haben. Ganz besonders Danken möchte ich an dieser Stelle aber Herrn Klaus Hertreiter vom Wirtschaftlichen Verband, der die Projektleitung für den Christkindlmarkt innehat und uns so großzügig unterstützt hat

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  • Nepomukbrunnen, Max-Josefs-Platz Rosenheim

Bericht vom Krippenstammtisch am Samstag 01. September 2018 um 14.00 Uhr

Wir trafen uns an der neuerbauten Rumänisch-orthodoxen Kirche in Traunreut. Die traditionell errichtete Holzkirche wurde heuer am Christi-Himmelfahrtstag feierlich geweiht und trägt den Namen „Rumänisch-Orthodoxe Kirche zur Ehre der Heiligen Drei Hierarchen“.

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Über 30 Vereinsmitglieder und Gäste aus dem Landkreis Traunstein folgten unserem Krippenstammtisch nach Traunreut zur Besichtigung der im Mai 2018 geweihten Kirche der rumänisch-orthodoxen Gemeinde in der Siebenbürgenerstrasse 2.

Pfarrer Constantin Bartok begrüßte uns vor der Kirche und erzählte über die Planungen und die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Traunreut um die Kirche in einer Bauzeit von ca. 2 Jahren zu Bauen. Der Platz der Holzkirche liegt dort, wo Wohnblocks aufhören und die Einfamilienhäuser beginnen, direkt neben einem Spielplatz. Eigentlich sollte hier mal ein katholischer Kindergarten entstehen, aber diese Planungen wurden eingestellt und für die ca. 1500 Gemeindemitglieder entstand eine Kirche ganz aus Tannenholz. Die  rumänischen Zimmerer setzten die Balken mit Schwalbenschwanzverbindungen zusammen, ganz ohne Metall bis hinauf zum 25 Meter hohen Turm, wo das Bauamt dann doch Stahlteile verlangt hat.

Der Kirchenbau folgt transsilvanischem Vorbild: Das Holz, Tanne und Eiche, wurde eigens aus Siebenbürgen angeliefert und dort auch bereits zu Recht geschnitten und mit kunstvollen Schnitzereien versehen. Neben Bonn und München steht mit Traunreut erst die dritte rumänisch-orthodoxe Kirche in Deutschland. 

Zu den Besonderheiten der Kirche gehören die Ikonostase, eine mit Ikonen und Schnitzereien verzierte Trennwand zwischen Alter- und Kirchenraum - sie gehört zur Tradition der Ostkirchen. Ein großes Deckengemälde mit dem Motiv von Christus als Weltenherrscher und Heiligen-Ikonen des Kirchenmalers Marian Nan an den Wänden schmücken den Innenraum. Auf einer Ikone ist die katholische Selige Irmengard vom Chiemsee gemalt; die im Jahr 866 gestorben ist; also weit vor der Kirchenspaltung 1054, und nach dem Empfinden von Pfarrer Bartok deswegen gut in einer orthodoxen Kirche abgebildet sein darf. Die selige Irmengard steht für Heimat und soll die jetzige Generation an die rumänische Heimat erinnern.

Dank gilt Herrn Pfarrer Constantin Bartok, der unserer Gruppe ausführlich alles Wissenswertes über dieses Kirchenjuwel das als „Brücke von den Alpen bis zu den Karpaten“ steht erklärte.

03.09.2018 Text und Bilder Heinz W. Göppelhuber

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Rumänisch Orthodoxe Kirche Traunreut

Maiandacht am 06.05.2018 in Feichten an der Alz

Unsere diesjährige Maiandacht durften wir mit der KSK und den Fahnenabordnungen der Ortsvereine an der Mariensäule in Feichten an der Alz mitfeiern.

6 Vereinsmitglieder nahmen daran teil und Pfarrer Michael Witti erklärte uns Wissenswertes über die Geschichte der Wallfahrtskirche "Maria Himmelfahrt" in Feichten, die am 27. April 1518; also vor 500 Jahren vom Bischof Berthold vom Chiemsee geweiht wurde.

Gemeinsam beteten wir mit vielen ortsansässigen Gläubigen und sangen begleitet von der Musik bekannte Marienlieder. Nach dem Musikstück "Der gute Kamerad" und 3 Salutschüssen der KSK sangen wir gemeinsam die Bayernhymne.

Im Anschluss erklärte uns Anneliese Ertl die genauen Details der Wallfahrtskirche.

Herzlichen Dank an Pfarrer Michael Witti, dass wir bei dieser Maiandacht dabei sein durften.

08.05.2018 Text und Bilder Heinz W. Göppelhuber

Bilder Pfarr - und Wallfahrtskirche Feichten an der Alz 06.05.2018

Bericht über die Jahreshauptversammlung

Am Samstag den 05.05.2018 folgen 20 Vereinsmitglieder der Einladung zur Jahreshauptversammlung im Studienseminar St. Michael in Traunstein. Diesmal standen turnusgemäß nach 4 Jahren wieder Neuwahlen der gesamten Vorstandschaft an, wobei es einige Überraschungen gab.

Zu meinem Bedauern traten kurzfristig Frau Rosi Bauer aus Siegsdorf und Frau Hildegard Huber aus Palling nicht mehr zur Wahl an. Herzlichen Dank an dieser Stelle nochmals an Rosi und Hildegard für Ihren unermüdlichen Einsatz im Verein und weiterhin alles Gute.

Mein Dank gilt aber auch Herrn Bürgermeister Konrad Schupfner aus Tittmoning und Herrn Jürgen Herold aus Bad Aibling für die Durchführung der Neuwahlen, die folgendes Ergebnis brachten:

1. Vorsitzender Heinz W. Göppelhuber

2. Vorsitzender Josef Obermayer

Schriftführerin Evi Forster

Kassiererin Barbara Herzinger

Beisitzerin Elfriede Göppelhuber

Beisitzer Dr. Michael Elsen ϯ

Kassenprüferinnen Helga Gruber und Mathilde Stadler

Allen gewählten herzlichen Dank für ihr Engagement und für die zukünftige Zeit viel Entschlossenheit um mit verkleinerter Vorstandschaft den Verein in eine sichere Zukunft zu führen.

08.05.2018 Heinz W. Göppelhuber

Krippenstammtisch mit Führung in der Klosterkirche Altenhohenau am Inn

Ziel des Frühjahrsstammtisches war heute am Samstag 14.04.2018 die ehemalige Dominikanerinnen Klosterkirche St. Peter und Paul in ALTENHOHENAU am Inn bei Griesstätt.

13 Vereinsmitglieder trafen sich heute Nachmittag zu einer Führung in der Klosterkirche von Altenhohenau. Frau Süß vom Freundeskreis "Klosterkirche Altenhohenau" führte uns in der Kirche und erklärte uns zuerst die Gründungs - und Baugeschichte. Graf Konrad von Wasserburg hat 1235; als Ersatz für sein nicht erfülltes Kreuzzugsversprechen; das erste Dominikanerinnenkloster in Südbayern gestiftet.  

Glücklicherweise hat die Klosterkirche die Säkularisation mit oft unsinnigen Zerstörungen schadlos überstanden.

Im Jahr 2014 verließen die letzten 4 Schwestern das Kloster, um in das Mutterhaus der Kongregation nach Kalifornien umzuziehen. Gott sei Dank, wurde die Kirche vom Ordinariat der Erzdiözese München - und Freising als Filialkirche des Pfarrverbandes Rott - Ramerberg - Griesstätt gekauft und kann hoffentlich noch viele Jahre erhalten werden.

Bei der Führung wurde uns auch das Columba - Jesulein gezeigt. Eine gotische geschnitzte Figur aus dem 15. Jhd. das von der Dominikanerin Columba Weigl in ihrer Zelle verehrt wurde. Die Figur wird der Herstellung des "Meister von Seeon" (um 1430) zugeschrieben und war auch schon auf einer Ausstellung im Diözesanmuseum in Freising ausgestellt.

Großer Dank gilt Frau Süß vom Freundeskreis Klosterkirche Altenhohenau e.V. für die hervorragende Betreuung unserer Gruppe und den vielen wichtigen Zahlen in der langjährigen Geschichte dieser Kirche als Zeugnis unseres Glaubens. 

16.04.2018 Text und Bilder Heinz W. Göppelhuber

Bilder aus Altenhohenau